67. NORDBAU NEUMÜNSTER | 07. - 11. September 2022  Mittwoch - Sonntag

Heute Mittag hat eine Pressekonferenz des Ministerpräsidenten Daniel Günther zu weiteren Lockerungen auch in Bezug auf die Messe NordBau stattgefunden.

Wortlaut:

(11:35 Min.) „Das heißt ab Anfang September sind alle auf der sicheren Seite, wenn man Messen durchführt wie die Norla beispielsweise, wie die NordBau, wie die HusumWind, dann ist das der Zeitpunkt, wo dann auch Kapazitätsgrenzen wegfallen können – im Innen- und Außenbereich.“
 
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(Neumünster) Vom 8. bis 12. September 2021 findet die NordBau auf dem Messegelände der Holstenhallen Neumünster in Schleswig-Holstein statt und ist seit über sechs Jahrzehn­ten der Treffpunkt für die Bauwirtschaft und alle Bauver­antwortlichen.

Das Freigelände mit den Baumaschinen, Baugeräten, Nutzfahrzeugen und der Kommunal­technik ist bereits nahezu ausgebucht. Und auch in den Hallen mit den Baustoffen, Bauele­menten, Heizung, Klimatechnik, Fliesen und Werkzeug ist die Buchungslage erfreulich hoch. Dort richtet sich das Angebot neben den Fachbesuchern, wie Handwerker, Architekten und Planer, gleichermaßen an die öffentlichen und privaten Bauherren.

„Ein zweites Leben für Baustoffe” – Recycling im Hoch- und Tiefbau
Mit dem diesjährigen Sonderthema „Ein zweites Leben für Baustoffe” – Recycling
im Hoch- und Tiefbau
wird der Blickpunkt auf den verantwortungsvollen Umgang mit knapper werdenden Rohstoffen im Baugewerbe gelenkt. Hohe Transportkosten und wachsende Probleme mit anfallendem Sondermüll sind weitere Faktoren. Für den Hochbau mit den Bau­stoffen und Bauelementen wie auch für den Tiefbau mit den Maschinen und Geräten wird die Wiederverwertung zukünftig eine immer bedeutendere Rolle einnehmen.

Auf Anregung der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, dem Ministerium für Energie­wende, Land­wirtschaft, Umwelt und Digitalisierung Schleswig-Holstein werden in Zusam­menarbeit mit der Techni­schen Hochschule Lübeck und zahlreichen Verbänden eine Sonderschau mit beispielhaften Produk­ten, Lösungen, Studien und Neuheiten sowie meh­rere Seminare dieses Thema beleuchten. Für die Sonderschau in Halle 8 stehen rund 400 Quadratmeter sowie in direktem Umfeld weitere Flächen für interes­sierte Aussteller zur Verfügung, die die Nähe zu den Institutionen und zum Sonderthema nutzen wollen.

Die Thematik soll allen Baubeteiligten Möglichkeiten aufzeigen wie Rohstoffsicherung, Vermeidung von Sondermüll, Verwendung regionaler Baustoffe, verringerte Transportkosten und Chancen des Recyclings gelingen können. Dazu Professor Dr. Helmut Offermann von der Technischen Hochschule in Lübeck: „Von allen Wirtschaftszweigen fallen am Bau die meisten Abfälle an. Deshalb müssen wir die Chancen des Recyclings nutzen. Wenn wir ressourcenschonend bauen wollen, müssen wir uns auch über die Lebensdauer von Bau­stoffen Gedanken machen. Der Wunsch nach neuen Baustoffen ist dabei nur eine Seite der Medaille, deponieren eine andere! Regionale Baustoffe, die aufbereitet werden, könnten der Weg in die Zukunft sein. Dazu müssen Bauherren bewusst regionale Baustoffe wählen und Baustoffhersteller trennbare Stoffe anbieten.”

Besonders die traditionell große Ausstellung im Freigelände mit Baumaschinen und Bauge­räten bietet für die Fachbesucher auch den passenden Rahmen, um sich über die Maschi­nenlösungen und Weiterentwicklungen für die vielen Recycling- und Aufbereitungs-Aufgaben in der Baubranche zu informieren.

Zukunft Nutzfahrzeuge Bau
Im Freigelände Süd werden in diesem Jahr die Neuheiten sowie „Aus-einer-Hand-Lösungen“ zu Elekt­romobilität für Bau und Handwerk präsentiert. Elektro-Nutzfahrzeuge, Ladestationen, Bau und Service der Anlage am Betriebssitz sowie die Stromerzeugung auf dem Firmenge­bäude sind wesentliche Eck­punkte, welche die Bau- und Handwerksbetriebe interessieren.

(Neumünster) Am Samstagabend, den 12. September 2020, ist die „Fachausstellung Bau mit Seminaren in Zeiten von Corona – powered by NordBau“ zu Ende gegangen. 32 nationale und internationale Firmen haben die Alternative genutzt, die nach der Corona bedingten Absage der NordBau von den Holstenhallen erarbeitet wurde.

Maßgeblich unterstützt wurde die Messeleitung in der Umsetzung der Veranstaltung vom schleswig-holsteinischen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, der am Donnerstag, den 10. September, auch persönlich zahlreiche Aussteller bei einem Rundgang besuchte. Der Wirtschaftsminister unterstrich in Gesprächen mit Ausstellern und der Presse, dass die Fachausstellung Bau ein Signal für die Baubranche und auch Messen sei. In Abstimmung mit dem Land, den örtlichen Behörden und unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens seien Veranstaltungen möglich.

Die Aussteller, die im Freigelände Nord, der Halle 1 und im Forum aufgebaut hatten, konnten eingeladenen Kunden und weiteren Gästen ihre Produktneuheiten präsentieren. Trotz des erwartungsgemäß geringen Besucheraufkommens, waren die vier Veranstaltungstage für einige Firmen auf dem Gelände mehr als nur ein Signal. So äußerte sich der Leiter Vertrieb Region Nord eines Baumaschinenherstellers, der drei Neuheiten im Akkubereich vorstellte, beeindruckt von den guten Gesprächen und den getätigten Abschlüssen. Die Stimmen der Aussteller vor Ort waren einhellig: Es ist wichtig, den persönlichen Austausch mit Kunden aufrechtzuerhalten und die Produkte live vorzuführen.

Die Fachausstellung bot auch den Rahmen für 16 Seminare und Tagungen. Um Abstände einzuhalten, wurden hierfür weitere Hallen auf dem Gelände genutzt. Einer der Organisatoren der Norddeutschen Kanalsanierungstage, Christian Schulz von Hamburg Wasser, betonte, dass die Teilnehmer diese Möglichkeit des persönlichen Austauschs besonders geschätzt hätten. Die Traditionsveranstaltung für Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung, der „Tag der Bauministerin“, fand wie sonst auch zur NordBau am Freitag statt. Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung, hob hervor: „Sie haben sich dafür entschieden, die Messe umzugestalten und den Gegebenheiten anzupassen. […] Und Sie haben ja Recht: Auch und gerade in der Pandemie müssen wir über die Zukunft des Wohnungs- und Städtebaus reden. Deshalb ist es großartig, dass Sie diese Veranstaltung möglich gemacht haben.“

Mit Blick auf das nächste Jahr versicherten die Aussteller, dass sie sich natürlich eine herkömmliche NordBau wünschten, auch wenn es Einschränkungen geben sollte.

Die 66. NordBau findet vom 8. bis 12. September 2021 auf dem Messegelände Holstenhallen in Neumünster statt.


Referenten (im Bild v.l.n.r.): Julian Breinersdorfer, Thomas Burlon, Petra Kurzhöfer, Prof. Dr.-Ing. Karsten Ulrich Tichelmann

Fachforum „Wohnraumpotenziale entwickeln und nutzen. Aktivierung – Aufstockung – Umnutzung“

Wohnraumpotenziale finden sich zuhauf in deutschen Städten, wenn man diese nur genau unter die Lupe nimmt. Das hat die Veranstaltung »Wohnraumpotenziale entwickeln und nutzen. Aktivierung – Aufstockung – Umnutzung« in Neumünster gezeigt, die Detail gemeinsam mit der Architekten- und Ingenieurkammer Schleswig-Holstein im Rahmen der Messe NordBau in Neumünster ausgerichtet hat. Vier Referenten waren eingeladen, das Thema aus sehr unterschiedlichen Blickwinkeln – der Stadtplanung, der Architektur und der Wohnungswirtschaft – zu beleuchten.


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