66. NORDBAU NEUMÜNSTER | 08. - 12 September 2021  Mittwoch - Sonntag

(Neumünster) Am Samstagabend, den 12. September 2020, ist die „Fachausstellung Bau mit Seminaren in Zeiten von Corona – powered by NordBau“ zu Ende gegangen. 32 nationale und internationale Firmen haben die Alternative genutzt, die nach der Corona bedingten Absage der NordBau von den Holstenhallen erarbeitet wurde.

Maßgeblich unterstützt wurde die Messeleitung in der Umsetzung der Veranstaltung vom schleswig-holsteinischen Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, der am Donnerstag, den 10. September, auch persönlich zahlreiche Aussteller bei einem Rundgang besuchte. Der Wirtschaftsminister unterstrich in Gesprächen mit Ausstellern und der Presse, dass die Fachausstellung Bau ein Signal für die Baubranche und auch Messen sei. In Abstimmung mit dem Land, den örtlichen Behörden und unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens seien Veranstaltungen möglich.

Die Aussteller, die im Freigelände Nord, der Halle 1 und im Forum aufgebaut hatten, konnten eingeladenen Kunden und weiteren Gästen ihre Produktneuheiten präsentieren. Trotz des erwartungsgemäß geringen Besucheraufkommens, waren die vier Veranstaltungstage für einige Firmen auf dem Gelände mehr als nur ein Signal. So äußerte sich der Leiter Vertrieb Region Nord eines Baumaschinenherstellers, der drei Neuheiten im Akkubereich vorstellte, beeindruckt von den guten Gesprächen und den getätigten Abschlüssen. Die Stimmen der Aussteller vor Ort waren einhellig: Es ist wichtig, den persönlichen Austausch mit Kunden aufrechtzuerhalten und die Produkte live vorzuführen.

Die Fachausstellung bot auch den Rahmen für 16 Seminare und Tagungen. Um Abstände einzuhalten, wurden hierfür weitere Hallen auf dem Gelände genutzt. Einer der Organisatoren der Norddeutschen Kanalsanierungstage, Christian Schulz von Hamburg Wasser, betonte, dass die Teilnehmer diese Möglichkeit des persönlichen Austauschs besonders geschätzt hätten. Die Traditionsveranstaltung für Fachleute aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung, der „Tag der Bauministerin“, fand wie sonst auch zur NordBau am Freitag statt. Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Ministerin für Inneres, ländliche Räume, Integration und Gleichstellung, hob hervor: „Sie haben sich dafür entschieden, die Messe umzugestalten und den Gegebenheiten anzupassen. […] Und Sie haben ja Recht: Auch und gerade in der Pandemie müssen wir über die Zukunft des Wohnungs- und Städtebaus reden. Deshalb ist es großartig, dass Sie diese Veranstaltung möglich gemacht haben.“   

Mit Blick auf das nächste Jahr versicherten die Aussteller, dass sie sich natürlich eine herkömmliche NordBau wünschten, auch wenn es Einschränkungen geben sollte.

Die 66. NordBau findet vom 8. bis 12. September 2021 auf dem Messegelände Holstenhallen in Neumünster statt.

(Neumünster) Matthias Paraknewitz, Präsident der Bundesvereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure (BSVI) e.V. hob im Rahmen der „Fachausstellung Bau powered by NordBau” in Neumünster auf Grundlage einer Umfrage zu den Auswirkungen der Corona-Krise seiner 17.000 Mitglieder des Verbandes hervor: „Die beteiligten Firmen, Ingenieurbüros und Verwaltungen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur sind mit ihren Beschäftigten nicht die Gewinner dieser Pandemie, doch sind sie bislang wirtschaftlich insgesamt gut durch diese Zeit gekommen und stützen damit die Wirtschaft insgesamt!”

Trotz dieser positiven Rückmeldungen sorgt sich die Branche, dass besonders im kommunalen Bereich die Finanzmittel für Infrastrukturprojekte knapper werden und fordert von der Politik die Fortführung von Erhalt und Ausbau der Infrastruktur.

Den Ungewissheiten der Krise kann am besten mit Planungssicherheit begegnet werden. Die BSVI fordert deshalb ein klares Bekenntnis zu bestehenden Planungs- und Investitionsprogrammen für die Verkehrsinfrastruktur, den Abbau von bürokratischen Schranken und ein Festhalten an der eingeleiteten Mobilitätswende.

(Neumünster) Bereits im Mai wurde in Gesprächen mit dem schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium deutlich, dass in Zeiten der Virus-Pandemie nur eine neu gestaltete Fachausstellung mit deutlich reduzierter Teilnehmerzahl und besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen anstelle einer NordBau stattfinden kann. Die Fachausstellung Bau mit Seminaren powered by NordBau findet von Mittwoch 9. bis Samstag 12. September 2020 auf dem Messegelände Holstenhallen in Neumünster statt.

Das neue Konzept soll insbesondere teilnehmenden Ausstellern ermöglichen, ihre Kunden gezielt einzuladen und treffen zu können. In Zeiten der Pandemie sind Hausmessen, große Produktvorstellungen und zahlreiche Termine nicht ohne weiteres möglich. Das großzügige Freigelände mit den angrenzenden Hallen bietet hierfür ausreichend Fläche für die jeweilige Firma. Die Organisation von Registrierung, „Einbahnstraßen“-Konzept, Hygiene- und Schutzmaßnahmen übernimmt die Messeleitung der NordBau.

32 Firmen und Institutionen werden teilnehmen und dieses Angebot nutzen, um deren Produkte, Neuheiten oder Dienstleistungen ihren eingeladenen Kunden zu präsentieren und ihre Kundenbeziehungen zu pflegen.

(Neumünster) Die NordBau 2020 kann in der gewohnten Form nicht stattfinden. Die Organi­satoren reagieren auf die aktuellen Hygiene- und Sicherheitsvorschriften vor dem Hinter­grund der Corona-Pandemie und erstellen ein alternatives Konzept für eine Fachausstellung Bau mit begleitenden Seminaren von Mittwoch, 9. bis Samstag, 12. September 2020.

In Gesprächen mit dem schleswig-holsteinischen Wirtschaftsministerium ist deutlich gewor­den, dass es aus heutiger Sicht keine tragfähige Grundlage gibt, die NordBau im üblichen Rahmen mit ausschließlich angepassten Maßnahmen starten zu können.

Gleichwohl steht für das Ministerium außer Zweifel, dass das NordBau-Publikum auch in diesem Jahr die Möglichkeit erhalten soll, neue Produkte kennen zu lernen oder Fachberatun­gen zu erhalten. Das Land Schleswig-Holstein unterstützt die Messeleitung dabei, eine trag­fähige Alternativlösung anzubieten. Aussteller sollen entgangene Geschäfte möglicherweise nachholen und vorhandene Geschäfte und Beziehungen fortführen können.

Klar ist aus Sicht der Landesregierung aber: Die Abstands- und Kontaktregeln sowie die für den Einzelhandel geltende Faustregel, dass sich pro zehn Quadratmetern Ausstellungs­flä­che möglichst nicht mehr als eine Person oder eine Personengruppe des gleichen Haus­stands aufhalten sollte, werden weiterhin die Rahmenbedingungen des neuen Konzeptes bilden.

In Zeiten der Pandemie sind Hausmessen, große Produktvorstellungen und zahlreiche Termine nicht ohne weiteres möglich. Das neue Konzept soll insbesondere teilnehmenden Ausstellern ermöglichen, ihre Kunden gezielt einzuladen und treffen zu können. Das großzü­gige Freigelände mit den angrenzenden Hallen und der vorhandenen Organisa­tion mit abge­stimmten Schutzmaßnahmen lassen dies für all diejenigen zu, die ein solches Angebot nutzen wollen.

 


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